Überprüfe, ob Rinnenquerschnitte und Fallrohrdurchmesser zur berechneten Regenspende r(5,5) passen. Kleine Gefällekorrekturen beseitigen stehendes Wasser und senken Korrosionsrisiken. Ersetze enge Bögen durch sanfte Radien, um Strömung zu beruhigen. Montiere zusätzliche Einläufe an langen Traufen. Nutze Dehnungsausgleiche an Materialwechseln. Halte jede Änderung in einer Skizze fest, damit später nachvollziehbar bleibt, warum es seitdem leiser, schneller und störungsfreier abläuft.
Leite Wasser kontrolliert ab: von der Fassade weg, über Spritzschutz, Versickerungsmulden oder eine Zisterne mit Überlauf in eine Rigole. Achte auf ausreichendes Gefälle des Geländes und sichere Wege für Starkregen, ohne Nachbargrundstücke zu belasten. Nutze Filtereinsätze vor Speichern, um Sedimente zu reduzieren. Prüfe behördliche Vorgaben und setze auf einfache, wartungsarme Elemente. So verwandelt sich ablaufendes Wasser in Ressource, die Garten, Klima und Bausubstanz gleichermaßen unterstützt.
Dach- und Fassadenbegrünung dämpft Spitzenabflüsse, filtert Staub und verbessert Mikroklima. Extensive Gründächer speichern überraschend viel Sommerregen und geben ihn zeitversetzt ab. Plane Tragfähigkeit, Wurzelschutz und Notüberläufe sorgfältig. Kombiniere mit Revisionspunkten, damit du Entwässerung weiterhin inspizieren kannst. Beobachte, wie lokale Regenmuster die Speicherleistung verändern, und dokumentiere Erfahrungen. Oft genügt ein kleiner, gut geplanter Bereich, um spürbar Entlastung in Rinne und Fallrohr zu bringen.
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